Übung: Historische Musikpädagogik WS 2015/16

WS 2015/16: Übung zur historischen Musikpädagogik, (2-stündig) am Institut für Musikpädagogik der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Einführung:

Im Gegensatz zum Seminar, in welchem eine möglichst große thematische Bandbreite abzudecken ist, ermöglicht im Regelfall der Besuch einer Übung eine auf individuelle Interessen hin ausgerichtete Schwerpunktbildung und damit eine vertiefte Beschäftigung mit ausgewählten Themen des gewünschten Wissenschaftsgebietes:

In der Übung zur Historischen Musikpädagogik im WS 2015/16 am Institut für Musikpädagogik der Ludwig-Maximilians-Universität München waren zentrale Themen die „Geschichtlichen Hintergründe und Entwicklungen der Atempädagogik“, „Frauen im Musikleben des 18., 19., und 20. Jahrhunderts; Über den geschlechtsspezifischen Musikunterricht sowie seine Ursachen und Folgen“ sowie „Musik und Emotion – zum musikästhetischen Paradigmenwechsel vom 18. zum 19. Jahrhundert und seine Konsequenzen für die Musikpädagogik.“

Den Studierenden bot sich die Möglichkeit von Referaten zu folgenden Themengebieten:

Elementare Musikübung nach Carl Orff.

Anfänge der bayerischen Musikschulbewegung im 19. Jahrhundert.

Gesangbildungslehren für den schulischen Musikunterricht nach Pestalozzischen Grundsätzen.

Die musikalische Jugendbewegung – Wegbereiterin der nationalsozialistischen Musikerziehung?

Musikalische Unterweisung in der seminaristischen Lehrer- und Lehrerinnenbildung des 19. Jahrhunderts.

Schulmusikerziehung zur Jahrhundertwende (19./20. Jh.).

Die Kestenbergreform: Zu Theorie und Praxis einer Schulmusikreform.