Stimmbildung und Atempädagogik 2014/15

Die im fünften Lernfeld des vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus für die Fachakademien für Sozialpädagogik veröffentlichten Lehrplanes gewünschte „Ästhetische Erfahrung in Ausdruck und Gestaltung“ äußert sich im Bereich „Musikerziehung“ in einem Experimentieren und Improvisieren mit Klängen, Bewegung, aber auch mit Stimme und Sprache, was nach Auskunft des Lehrplanes Kenntnis über die „Physiologie der Stimme“ voraussetzt.

Um nun später in der Berufspraxis die erworbenen Kenntnisse erfolgreich umsetzen zu können, ist demnach eine weitere Beschäftigung mit der Entwicklung des Singens und Sprechens bei Kindern unumgänglich. Die Einführung in den Fachbereich, der neben der empirischen Musikpädagogik auch den Bereich der Psycholinguistik/ Sprechwissenschaft tangiert, erfolgte durch zahlreiche praktische Beispiele sowie Heranziehung einschlägiger Fachliteratur und aktueller musikpädagogischer Forschungsergebnisse.

Darüber hinaus wurde das im Lehrplan gewünschte Aufzeigen des Zusammenhanges von „Musik, Gesundheitsprävention und Resilienz“ am Beispiel von Konzeptionen aus dem Bereich der Atempädagogik im Besonderen den Studierenden der Fachakademie, welche den zur Vertiefung und weiteren Durchdringung der Unterrichtsinhalte angebotenen Wahlkurs zum Thema Stimmbildung und Atempädagogik im Schuljahr 2014/15 belegt hatten, näher erläutert und anhand praktischer Beispiel veranschaulicht.